Composite trifft Feingold

eine neuartige Hybridmethode in der ästhetischen Zahnheilkunde

50 Jahre Komposit-Forschung zeigen heute deutliche Fortschritte bei diesen Kunststoffen. Die Kunststoffe besitzen einen höheren anorganischen Füllgrad, deutlich verbesserte Biege-, Druck-, bzw. Abrasionsfestigkeit, eine geringere Polymerisationsschrumpfung und geringere Verfärbungsneigung.

Trotz intensiver Forschung ist allerdings ein entscheidender Punkt bei der Anwendung dieser Kunststoffe noch nicht optimal gelöst, der Verbund zum Dentin.

In den letzten zehn Jahren war zwar auch bei den Dentin-Adhäsiven eine stürmische Entwicklung von den drei Schritt-Systemen (Ätzen, Primen, Bonden) bis hin zu All-in-One-Systemen zu beobachten. Aber bis heute sind bestimmte Probleme dieses Composite-Dentin-Verbundes nicht geklärt.

Anliegen des Verfahrens ist es, eine Alternative zu den Dentin-Adhäsiven vorzustellen.

Die Alternative besteht dabei in Form eines Hybridaufbaus aus Feingold. Die Neuerung besteht im Inkorporieren einer Goldfolie als Baseline (Goldgehalt: 99,97 %, Schichtstärke 0,07 mm)

Einerseits wird dieses Feingold in die Zahnkavität zementiert, andererseits wird mittels spezieller Oberflächenkonditionierung der chemische Verbund zum Kunststoff hergestellt (Zusammenarbeit mit der Zahnklinik in Jena, Abteilung Prothetik und Werkstoffkunde).

Mit diesem Hybridaufbau wird ein hermetisch dichter Verschluss des Pulpa-Dentin-Systems erreicht und somit eine hohe Sicherheit für den klinischen Langzeiterfolg der zahnfarbenen Füllungen.

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